Niederdeutsches Balladenbuch
MeistgelesenVerlag: Verlag von Georg D. W. Callwey | Jahr: 1925
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De dode Möhl
Se reckt as een Krüz, wuchti un groot
Swart in dat glönige Awendroot.
Dat Möhlwark slöppt. De Flögel staat still;
De Wind drifft mit de Stengen sien Spill.
Tobraken de Wänn, tobraken dat Dack.
De ganze Möhl versludert un wrack.
Bab'n op 'n Böen sitt de Storm to huuln,
Nachtquarteer för de Ratten un Uhln.
De Möllersch, de weer een jungfrisch Blood.
De Knecht, de weer eer vun Harten good.
Een stickdüster Nacht maal ... Een Stoot un een Schrie.
»Möller!« ... »Mann!« ... Dat is lang vörbi.
Nächtens, denn spalkt un spökt he dar binn',
De Möller, un kann sien Ruh ni finn'.
Nächtens ümmer, vun twölf bet een,
Hörst du dat süfzen, hörst du dat ween' ...
Glinstert een Eck? ... Een Spök, de dar ögt? ...
Dör 't Dack een Steernblink. Sünst nicks, wat sick rögt.
In jichens een Luuk een Uhl, de dar sitt,
Huult un jault: »Kumm mit! Kumm mit!« ...
Hans Ehrke