Niederdeutsches Balladenbuch
MeistgelesenVerlag: Verlag von Georg D. W. Callwey | Jahr: 1925
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He waak
Se weer noch witter as eer Hemd un as de witte Wand.
Se keem ant Bett inn' Dodenhemd un harr een Licht in Hand.
So keem se langsam langs de Stuuw un saat an de Gardin,
Se lücht un keek em int Gesich un löhn sik öwerhin.
Doch harr se Mund un Ogen to, de Bossen stunn eer still,
Se röhr keen Lid un seeg doch ut, as een, de spreken will.
Dat Gresen kroop em langs den Rügg un Schuder dör de Huut,
He meen, he schreeg in Dodesangst, un broch keen Stimm heruut.
He meen, he greep mit beide Hann' un wehr sik vör den Dood,
Un föhl mank alle Schreckensangst, he röhr ni Hand noch Foot.
Doch as he endli to sik keem, do gung se jüs ut Dör,
As Kried so witt, in Dodenhemd, un lücht sik langsam vör.
Klaus Groth