Niederdeutsches Balladenbuch
MeistgelesenVerlag: Verlag von Georg D. W. Callwey | Jahr: 1925
Wenn Sie das Buch lieber in der Hand halten möchten, können Sie es hier erwerben:
Oder laden Sie das Buch kostenlos als E-Book für Ihren E-Reader herunter:
Wie verwende ich eine EPUB-Datei?EPUB herunterladen
„Niederdeutsches Balladenbuch“ als E-Book für Ihren Reader.
Projekt Gutenberg unterstützen
Ihr Download startet.
Projekt Gutenberg lebt davon, dass Literatur frei zugänglich bleibt.
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, diese Bibliothek zu erhalten und weiter auszubauen.
Im Buch suchen
Veerspält
De Buren söpen! De Welt hör jüm!
Se smeten Dischen un Gläser üm.
De Korten fülln, de Dalers rulln,
Se günsen as Swien un bölken as Bulln.
Hankensbuur güng in sien Taschen tokeer,
Harr allens verspält, he fünn nicks meer.
He bölk: »Keen sett hunnert Daler von jou?
Ik sett dorgegen een Nacht bi mien Frou!«
Dor hewt se as dulle Düwels gröhlt,
Un Hankensbuur – de hett verspält.
Een Höllenlärm ... Un de een, de juuch:
»Nu kumm un wies mi dien Frou eer Puuch!«
De beiden störmten dörch de Nacht
Un toowten un schreen as de wille Jagd.
Se pedden de Dören in mit 'n Fout;
De Frou schree Hölp in Angst un Noot.
Se packen eer an, se het mit jüm rung'n,
Se leten nich na un hewt eer dwung'n.
Denn hewt se de letzten Sinn verlor'n,
Se fülln an de Eer un snuurkten as Bor'n.
De Füerlarm is dörch de Dörpschaff gaan:
Up Hankenshoff sitt de rode Haan!
»Helpt! Helpt!« – To laat is de Hölproup kaam',
De Hankenshoff bröek in de Glout tosaam.
Bet up de Muren brenn allens aff ...
Dree Minschen fünnen een glöünig Graff – –
Ludwig Langeloh