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Deutschlands Liederschatz

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von Anthologien

Verlag: Arnoldis-Verlag, Halle-Leipzig | Jahr: 1924

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Kapitel 200

Nr. 198. Wohlauf, noch getrunken

Text und Musik Volksweise.

1. Wohlauf, noch getrunken den funkelnden Wein! Ade nun, ihr Lieben, geschieden muß sein! Ade nun, ihr Berge, du väterlich Haus! Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus! Ade nun, ihr Berge, du väterlich Haus! Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus! Hinaus! Juvivallera, juvivallera, juvivallerallerallera! Juvivallera, juvivallera, juvivallerallerallera!

2. Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht stehn, es treibt sie, durch Länder und Meere zu gehn. Die Woge nicht haftet am einsamen Strand, die Stürme, sie brausen mit Macht durch das Land. Juvivallera etc.

3. Mit eilenden Wolken der Vogel dort zieht und singt in der Ferne manch heimatlich Lied. So treibt es den Burschen durch Wälder und Feld, zu gleichen der Mutter, der wandernden Welt. Juvivallera etc.

4. Da grüßen ihn Vögel, bekannt über'm Meer. Sie flogen von Fluren der Heimat hierher; da duften die Blumen vertraulich um ihn, sie trieben vom Lande die Lüfte dahin. Juvivallera etc.

5. Die Vögel, sie kennen sein väterlich Haus; die Blumen einst pflanzt' er der Liebe zum Strauß, und Liebe, die folgt ihm, die geht ihm zur Hand, so wird ihm zur Heimat das ferneste Land. Juvivallera etc.

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